WhatsApp Betrug: Mehrere tausend Euro erbeutet

WhatsApp Betrug: Mehrere tausend Euro erbeutet

Roth / Polizeipräsidium Mittelfranken(ots/DAS) Wie die örtliche Polizei mitteilte, wurde eine 49 Jahre alte Frau Opfer eines Betrugs durch den Messenger WhatsApp. Ein bislang unbekannter gab sich dabei als die, in eine Notlage geratene Tochter aus und erbeutete mehrere tausend Euro, die die Geschädigte auf ein Online Bankkonto überwies.

Der unbekannte Betrüger kontaktierte die 49-jährige Rotherin mit der sehr persönlichen Anrede: “Hallo Mama”. Dann folgte eine Erklärung dafür, weshalb die WhatsApp-Nachricht von einer anderen Handynummer als gewohnt kam. Der vermeintlichen Tochter wäre ärgerlicherweise das Smartphone in die Toilette gefallen. Die Mutter solle nun die neue Nummer bei den Kontakten speichern.

Kurz darauf kam eine weitere Nachricht von der “falschen” Tochter. Es wäre ihr ganz unangenehm – aber eine offene Rechnung in Höhe mehrerer Tausend Euro müsse schnell beglichen werden. Ob die Mutter ihr dabei aushelfen könne – in wenigen Tagen würde die vermeintliche Tochter das Geld zurückzahlen. Tatsächlich schöpfte die Geschädigte noch keinen Verdacht, sondern überwies den Betrag auf ein Konto bei einer Onlinebank.

Später nach dem ersten Kontakt mit der wirklichen Tochter stellte sich heraus, dass die Frau Opfer eines Betrugs wurde und die Nachricht nicht von der Tochter stammte.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt diese nützlichen Ratschläge:

   - Fragen Sie persönlich nach, wenn Sie von einer bis dato 
     unbekannten Rufnummer über Messenger-Dienste wie WhatsApp 
     kontaktiert werden.
   - Nehmen Sie unbekannte Rufnummern nicht einfach als Kontakte auf.
   - Werden Sie misstrauisch, wenn Sie über Messenger-Dienste zu   
     Geldzahlungen aufgefordert werden.
   - Überprüfen Sie die Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen der
     von Ihnen genutzten Messenger-Diensten. Unbekannte Rufnummer 
     können meist für direkte Kontaktaufnahmen gesperrt werden.
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