Aktien Börse für Anfänger

Aktien an der Börse – Eine Aktie ist eine verhandelbare Eigentumsurkunde, die einen Teil des Aktienkapitals einer Aktiengesellschaft darstellt. Sie verleiht dem Käufer Rechte mit der Erwartung, durch einen späteren Verkauf einen Kapitalgewinn zu erzielen.

Der Preis eines Wertpapiers wird durch das Zusammenspiel von Angebot (Anzahl der ausgegebenen Aktien) und Nachfrage (Anzahl der Käufer) bestimmt.

Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC stieg die Marktkapitalisierung der 100 größten Unternehmen der Welt zum 31. März 2018 um 15% auf USD 20.035 Milliarden (EUR 17.190 Milliarden), verglichen mit USD 17.438 Milliarden zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (2017).

Börsenaktien: Rechtsstatus

Ohne Maßnahmen hätten die Unternehmen Schwierigkeiten, zu wachsen. Durch den Börsengang ermöglichen sie den Investoren, ihre Aktien zu kaufen und das aufgebrachte Kapital zur Finanzierung ihres Wachstums zu verwenden. Investoren, die diese Aktien kaufen, hoffen ihrerseits, dass sie an Wert gewinnen und sie mit einem Kapitalgewinn verkaufen können.

Als Aktionär wird ein Investor zum “Miteigentümer” eines Unternehmens. Dieser Status verleiht drei Rechte:

  • Recht auf eine Dividende: Diese Dividende entspricht dem Gewinnanteil, den ein Unternehmen an seine Aktionäre entsprechend ihrer Beteiligung ausschüttet;
  • Stimmrecht: Ein Aktionär, der mindestens eine Aktie eines Unternehmens besitzt, kann theoretisch an dessen Hauptversammlung teilnehmen und seinen Standpunkt zu der von den Managern verfolgten Politik darlegen;
  • Recht auf Information: Alle börsennotierten Unternehmen müssen ihren Aktionären bestimmte Informationen über ihre finanzielle oder strategische Situation mitteilen.

Zwei Hauptkategorien von Aktien auf dem Aktienmarkt

Der Aktionär einer börsennotierten Gesellschaft kann seine Wertpapiere in zwei Hauptformen halten:

Inhaberaktien: Dies bedeutet, dass die Identität des Eigentümers nicht der Gesellschaft, sondern nur den mit der administrativen Verwaltung der Wertpapiere beauftragten Intermediären mitgeteilt wird. Der Besitz von Inhaberaktien wird im Allgemeinen für mittelfristige Investitionszwecke bevorzugt.

Namensaktien: Dies ist eine Aktie, die auf den Namen eines Aktionärs lautet und im Aktienregister der emittierenden Gesellschaft eingetragen ist, die somit die Identität des Inhabers kennt. Diese Art der Investition ist für eine mittelfristige Investitionsperspektive geeignet. Um diese Art von Aktienbesitz zu fördern, verdoppeln einige börsennotierte Unternehmen die Stimmrechte dieser Namensaktien, wenn sie für eine bestimmte Zeit (ohne Unterbrechung) gehalten werden.

Gut zu wissen: Die Aktien werden als “reine Namensaktien” bezeichnet, wenn sie ausschließlich in den Büchern der Gesellschaft eingetragen sind, und als “verwaltete Namensaktien”, wenn sie in den Büchern der Gesellschaft und in einem “Nachverfolgungskonto” eingetragen sind, das von dem vom Aktionär bestellten Verwahrer gehalten wird.

Wertveränderungen von Aktien an der Börse

Die Aktienkurse ändern sich ständig im Einklang mit Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, steigen die Aktienkurse, und umgekehrt, wenn die Anzahl der verkauften Personen die Anzahl der kaufenden Personen übersteigt, sinken sie.

Im Großen und Ganzen ändert sich der Wert einer Aktie entsprechend dem Wert des Unternehmens oder der Gruppe, die sie repräsentiert. Je mehr der Umsatz und der Gewinn des Unternehmens steigen, desto mehr steigt der Wert der Aktie. Wenn die Erwartungen positiv sind, wird die Nachfrage der Investoren angekurbelt und der Aktienkurs wird steigen (und umgekehrt).

Die Rentabilität einer Aktie hängt daher von der Entwicklung ihres Wertes auf dem Aktienmarkt (potenzieller Kapitalgewinn/-verlust) und der Höhe der Dividenden ab, die der Anleger während der Zeit, in der die Aktien gehalten werden, erhält.

Es gibt zwei Finanzindikatoren, die zur Schätzung des Wertes einer Aktie verwendet werden können:

  • Gewinn pro Aktie (EPS), d.h. das Verhältnis zwischen dem Nettogewinn und der Anzahl der ausstehenden Aktien (Nettogewinn/Anzahl der Aktien) ;
  • das PER (Price Earning Ratio), d.h. das Verhältnis zwischen dem Aktienkurs und dem Nettogewinn pro Aktie (Kurs/EPS).
  • Ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis spiegelt den (manchmal übertriebenen) Marktoptimismus hinsichtlich der Entwicklung zukünftiger Erträge wider (und umgekehrt).

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