Mit Links verstehen das Orderbuch

Orderbuch

Das Orderbuch ist eine Sammlung aller Aufträge zum Kauf und Verkauf eines Wertpapiers (z. B. einer Aktie).

Im Fachjargon gibt das Orderbuch Aufschluss über die “Markttiefe” und ermöglicht es Ihnen, die Angebots- und Nachfragesituation für ein Wertpapier zu beurteilen. Der Punkt in diesem Artikel.

Das Auftragsbuch: Wie ist es organisiert?

Bevor Sie einen Börsenauftrag erteilen, konsultieren Sie am besten das Orderbuch, um alle Informationen zu haben, die Sie für Ihre Entscheidung benötigen.

Dieses Buch ist für alle börsennotierten Wertpapiere, ob Aktien oder Derivate, verfügbar.

Das Auftragsbuch ist in zwei große Blöcke unterteilt:

  • auf der einen Seite die Kaufseite, auf der Sie den Preis finden, den Investoren bereit sind zu zahlen, um ein Wertpapier zu kaufen;
  • zum anderen Verkaufsaufträge, die den Preis anzeigen, zu dem andere Anleger das Wertpapier verkaufen wollen.
  • Diese beiden Hauptrubriken (Kaufen und Verkaufen) sind wiederum in drei Spalten unterteilt. Diese Spalten liefern weitere Informationen über die Abstimmung von Angebot und Nachfrage:
    • die 5 besten Angebote (Verkauf);
    • die 5 besten Wünsche (Kauf);
    • die angebotenen Preise;
    • die Anzahl der Wertpapiere in jedem Auftrag;
    • die Anzahl der Aufträge, die zu einem bestimmten Preis angeboten werden.

Um es zusammenzufassen:

  • In der linken Spalte des Auftragsbuchs werden die besten Anfragen angezeigt. Es listet die auf die Ausführung wartenden Gebotsaufträge auf, indem es sie in absteigender Reihenfolge des Preises sortiert, vom höchsten zum niedrigsten.
  • In der rechten Spalte werden die besten Angebote von Verkäufern angezeigt. Sie listet die zur Ausführung anstehenden Aufträge auf, sortiert in absteigender Reihenfolge des Preises vom niedrigsten zum höchsten.
  • Diese Daten sind nützlich, um festzustellen, ob ein Ungleichgewicht zwischen der Anzahl von Käufern und Verkäufern besteht und ob es Liquidität (oder nicht) im Wertpapier gibt.

Je mehr Liquidität, d.h. das gehandelte Volumen beim Kauf oder Verkauf, desto einfacher ist es, ein Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen.

Wie funktioniert das Orderbuch?

Wenn man über das Orderbuch spricht, beziehen sich Investoren oft auf den “Spread”.

Dies ist einfach die Information in der ersten Zeile des Orderbuchs, wo die besten Kauf- und Verkaufsaufträge zu einem bestimmten Zeitpunkt positioniert sind.

Stellen Sie sich zum Beispiel ein Orderbuch mit dem Bereich 15.201 “gefragt” – 15.230 “angeboten” vor. In der Praxis bedeutet das: Wenn ich dieses Asset zum Marktpreis kaufen möchte, kostet es mich 15,230 (bestes Bid) und umgekehrt, wenn ich es verkaufen möchte, bekomme ich 15,201 (bestes Ask).

Wenn es darum geht, die Spanne zwischen diesen beiden Preisen zu berechnen, sprechen Investoren vom “Spread”. Um ihn zu erhalten, müssen Sie einfach die Differenz zwischen dem besten Geldkurs und dem besten Briefkurs machen.

Beispiel: 15,230 – 15,201 ergibt eine Spanne von 0,29.

Hinweis: Schwellenwertaufträge, mit denen Sie eine Menge von Wertpapieren zu einem vorher festgelegten Preis kaufen oder verkaufen können, sind im Orderbuch nicht sichtbar. Sie werden ausgeführt und erscheinen, wenn der eingestellte Schwellenwert erreicht ist.

Es ist nicht immer möglich, innerhalb des “Range”-Preises zu kaufen oder zu verkaufen:

  • Damit dieser Vorgang möglich ist, muss die Anzahl der im Orderbuch angebotenen Wertpapiere geringer sein als die Anzahl der vom Anleger angeforderten/angebotenen Wertpapiere.
  • Wenn die Anzahl der Wertpapiere im Auftragsbuch diese Menge übersteigt, wird der überzählige Auftrag auf der Grundlage der angebotenen Preise (für Kauf oder Verkauf) in der zweiten Zeile des Auftragsbuchs ausgeführt, dann in der dritten Zeile und so weiter.

Beispiel: Angenommen, ein Investor möchte 800 Aktien eines Unternehmens kaufen und es werden nur 500 Aktien zu einem Preis von 15,201 in der Spanne angeboten. Er kauft diese 500 Aktien zum Preis von 15,201, dann die restlichen 300 zu einem etwas höheren Marktpreis, zum Beispiel 200 zu 15,202 (2. Zeile des Orderbuchs) und die letzten 100 zu 15,210 (3. Zeile des Orderbuchs).

Die gleiche Logik gilt für einen Verkaufsvorgang, wobei die Idee ist, dass man vom besten Angebot zum nächsten geht, so dass die Anzahl der verkauften oder veräußerten Wertpapiere bedient wird.

Gut zu wissen: Investoren berechnen üblicherweise den “Einstandspreis” der Wertpapiere. Dabei werden die Kosten für Kauf und Verkauf berücksichtigt. Wenn also auf 100 Aktien, die zu einem Preis von 10 € erworben wurden, 5 € Anschaffungskosten und 5 € Verkaufskosten entfallen, beträgt der PRU (100 x 10) + 5 + 5 = 1.010 €. Der Netto-PRU beträgt dann 1.010 / 100 = 10,10 €.

Um eine Transaktion zu beschleunigen, ist es ratsam, die Rundung eines Preises zu vermeiden, indem der Kauf- (oder Verkaufs-) Preis um einige Zehntel Euro verschoben wird.

Beispiel: Es ist besser, eine Aktie für 99,99 € statt für 100 € zu verkaufen, um die Psychologie der Anleger zu “beeinflussen”, ähnlich wie ein Händler, der einen Artikel für 19,99 € anbietet, um die symbolische 20-€-Schwelle nicht zu überschreiten.

Orderbuch verstehen Tutorial Video

volumeteam – Volumen-Trading

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